Mit Händen und Füßen glauben

Förderprogramm der Adventjugend für soziale Initiativen

"Als Jesus sein öffentliches Wirken begann, heilte er Kranke, tröstete Trauernde, machte den Verachteten Mut und predigte den Armen und Entrechteten den Anbruch des Reiches Gottes. Alles Aufgaben, die er vor seiner Rückkehr zum himmlischen Vater seinen Nachfolgern übertrug. Wie er den Menschen diente, so sollen wir es auch tun." (Ellen G. White.)

Glaube macht einen Unterschied. Auch für diejenigen, die nicht daran glauben, weil Glaube sich auch in der Nächstenliebe äußert. In dem konkreten Engagement für die Sorgen, Nöte und Bedürfnisse unserer Mitmenschen. Denn unsere Taten sprechen lauter als unsere Worte.

Mit dem Förderprogramm für soziale Initiativen möchten wir dich und deine Jugendgruppe zusammen mit deiner Gemeinde dazu ermutigen, mit Händen und Füßen zu glauben. Macht euch auf den Weg und packt es an! Dabei wollen wir euch finanziell unterstützen.

Das Wichtigste, das ihr euren Mitmenschen geben könnt, seid natürlich ihr selbst. Eure Aufmerksamkeit. Eure Ohren. Eure Augen. Eure Hände. Eure Zeit. Eure Gedanken. Eure Kompetenzen. Eure Stimme.

Vielen Nöten und Bedürfnissen unserer Mitmenschen können wir nicht mit Materiellem begegnen. Doch hin und wieder scheitern gute und kreative Ideen an den notwendigen finanziellen Mitteln.

Das möchten wir ändern und eure kreativen Ideen für soziale Projekte finanziell unterstützen.

Und so geht's ...

  1. Bewusst Hinsehen: Welche Sorgen, Nöte und Bedürfnisse nehmt Ihr in eurem Umfeld wahr? Informiert euch und tragt möglichst viel Hintergrundwissen zusammen.
  2. Sich Fokussieren: Welche Lebensumstände machen euch besonders betroffen? Welche Ungerechtigkeiten ärgern euch am meisten? Wo möchtet ihr einen Beitrag leisten?
  3. Euer Projekt Planen: Was ist das Ziel eures Engagements? Wer ist mit im Team? Nur die Jugendgruppe oder auch die Gemeinde? Welche Ressourcen werdet ihr brauchen? Welche Schritte sind zu gehen? Wer übernimmt welche Aufgaben? Wie lange möchtet ihr euch verbindlich engagieren?
  4. Sich Beraten lassen: Wer könnte noch einmal den Projektentwurf begutachten und wichtige Korrekturen und Tipps geben? Jemand aus der Ortsgemeinde? Ein Fachkundiger? Die Jugendabteilung eurer Vereinigung? Der Landesbeauftragte des AdventWohlfahrtsWerkes?
  5. Sich Bewerben: Die Projektbeschreibung inkl. einer Kostenaufstellung bis zum 28.02.2017 bei eurem Jugendabteilungsleiter (in BMV Michael Plietz) einreichen.
  6. Euer Projekt starten: Nach einer guten Vorbereitung heißt es nun, gemeinsam anpacken.
  7. Abschließen, Auswerten, Dokumentieren: Es ist wichtig und nur fair für alle Beteiligten nach der vereinbarten Projektlaufzeit, das Projekt abzuschließen und auszuwerten. (Eine bewusste Entscheidung für eine Projektverlängerung ist natürlich immer eine Option.)

Die finanziellen Fördermöglichkeiten

Insgesamt können im Rahmen dieses Förderprogramms deutschlandweit 35.000,00 € (pro Vereinigung 5.000,00 €) für soziale Initiativen abgerufen werden. Welche Fördersumme eurem Projekt am Ende zugesprochen wird, bestimmt das Entscheidungsgremium eurer Vereinigung.

Die Förderkriterien:

  • Das Projekt lässt den Bibeltext "Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!" (Matthäus 25,40; NLB) konkret werden und unterstützt Menschen dabei, ihren Nöten und Herausforderungen zu begegnen.
  • Teens/Jugendliche gestalten das Projekt aktiv mit.
  • Das Projekt wird vom Gemeindeausschuss finanziell und von der Ortsgemeinde aktiv unterstützt.
  • Die Projektbeschreibung wird bis zum 28.02.2017 bei der Jugendabteilung eurer Vereinigung eingereicht.
  • Mit Annahme der Fördermittel erklärt Ihr euch dazu bereit, bis zum 31.12.2017 einen einseitigen Bericht inkl. Fotos bei der Adventjugend einzureichen.

Das wollen wir über euer Projekt wissen:

  1. In einem Satz: Was ist das Ziel eures Projektes?
  2. Wie sieht das Projekt aus?
  3. Welchen Bedürfnissen und Nöten eurer Mitmenschen wollt ihr damit begegnen?
  4. Wer macht alles verbindlich mit?
  5. Wie sieht die Unterstützung des Pastors/der Pastorin, des Gemeindeausschusses und der Gemeinde aus?
  6. Welche finanziellen Mittel braucht ihr für das Projekt (Kalkulation)?
  7. Wie lange plant ihr die Laufzeit des Projektes?
  8. Wo würdet ihr euch Unterstützung wünschen? Also, macht euch auf den Weg und packt es an! Wir sind schon sehr gespannt auf eure Ideen und Initiativen!

 

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