Geländespiel

Beschreibung des Geländespiels am Samstag, 12.05.2018


(Ausarbeitung: Rolf Zettelmann, Berlin-Lichtenberg Rolf-Zettelmann@web.de)

Biblische Hintergrundgeschichte zum Geländespiel - Jeremia 10

Der Mauerbau geht fleißig voran, jeder packt mit an und Nehemia beginnt, für das Leben in der Stadt Ordnungen einzusetzen und Aufgaben an die Menschen des Volkes zu verteilen. Er benennt Priester, Leviten, Torhüter, Sänger und Tempeldiener. Sie alle sollen im Haus Gottes, dem Tempel, arbeiten und verpflichten sich, nach den Gesetzen Gottes zu leben. Dafür sollen sie vom Volk versorgt werden, ein Zehntel aller Einnahmen und Güter sollen in den Tempel gebracht werden und für den Dienst dort zur Verfügung stehen. Nehemia sorgt dafür, dass alle Menschen versorgt werden und jeder von dem, was er hat, abgibt.

Grundidee des Spiels:

Ziel des Spieles ist es, geerntete Waren (Öl, Mehl, Weintrauben) im ganzen Land einzusammeln und zum Tempel zu bringen, damit dort der Zehnte Teil eingesammelt werden kann. Zudem können die übrigen Waren in einer Bäckerei zu Rosinenbrot verarbeitet werden, um damit weitere Bedürftige (Bettler, Witwen,... ) in der Stadt zu versorgen.

Es existieren 22 Stationen im gesamten Land (Spielgebiet rund um den Zeltplatz), an denen jeweils alle drei Güter eingesammelt werden können. Die Anzahl der vorhandenen Güter je Station wächst pro Minute. Es kann immer nur eine Sorte Ware transportiert werden (entweder Öl oder Mehl oder Weintrauben).

Eine Laufgruppe besteht aus 5-6 Pfadfindern. Diese erhalten ein Laufbuch, in dem alle Wareneingänge, -ausgänge und Punkte dokumentiert werden. Zudem erhalten sie eine Spielkarte, auf der das Spielgebiet und die Warenstationen sowie der Standort des Tempels und der Bäckerei eingezeichnet sind.

Gespielt wird in zwei Großgruppen, die versuchen, gemeinsam die meisten Punkte zu sammeln. Punkte erhält man bei der Abgabe des Zehnten im Tempel sowie Bonuspunkte bei der Hilfe von Bedürftigen.

Gewonnen hat die Großgruppe, die zum Ende des Spiels die meisten Punkte gesammelt hat; prämiert werden auch die 3 Laufgruppen, die am meisten Punkte für ihre Großgruppe gesammelt haben.

Spieldauer und Informationsprozedere

Das Geländespiel startet am Samstagnachmittag um 14.30 Uhr im Großzelt. Nach einer kurzen Einweisung ertönt das Startsignal, die Laufgruppen holen sich eine Spielkarte ab (wird vorher nicht ausgegeben, um zu vermeiden, dass Spieler sich bereits vorab auf den Weg machen) und starten in das Spiel.

Die Bildung der Laufgruppen geschieht in der Ortsgruppe, eine Meldung der Anzahl der Laufgruppen soll am Freitag bis 18 Uhr bei Rolf Zettelmann (Gruppe Berlin-Lichtenberg) eingehen.

Alle Gruppenleiter erhalten am Freitagvormittag bei der Gruppenleiterbesprechung, den Meldezettel, die notwendigen Informationen und eine Anleitung des Spiels. Nach der Meldung der Laufgruppen werden am Samstagmorgen bei der Gruppenleiterbesprechung alle notwendigen Materialien für die Laufgruppen ausgegeben. Eine weitere, ausführliche Erklärung für alle Mitspieler wird es am Sabbatnachmittag nicht geben, um die vorhandene Zeit von 2,5 Stunden zum Spielen nutzen zu können.

Meldung von Helfern

Pro gemeldete Laufgruppe wird 1 Helfer (Leiter oder Scout) benötigt, der entweder eine Warenstation besetzt, im Tempel Dienst hat, in der Bäckerei arbeitet oder eine/n Bedürftige/n spielt. Die Meldung der Helfer mit Namen geschieht am Freitag ebenfalls bis 18 Uhr (im Zusammenhang mit der Meldung der Laufgruppe). Eine separate Einweisung aller Helfer wird Rolf Zettelmann vornehmen, Zeitpunkt wird vor Ort bekannt gegeben.

Alle Helfer sollten sich um Sitzgelegenheit (Sitzkissen z.B.) und Regenschutz (z.B. Regenschirm oder Plane/Strick) kümmern.

Spielstationen

Warenstationen

Die Warenstationen sind feste Stationen, verteilt rund um das Gelände des Zeltplatzes (Karte mit eingetragenen Stationen ist vorhanden), die jeweils mit zwei Helfern besetzt sind. An jeder Station finden die Laufgruppen 3 Tafeln vor, die ihnen anzeigen, wie viele Waren aktuell von jeder Sorte Waren (Öl, Mehl, Weintrauben) vorhanden sind. Diese wachsen pro Zeitminute um eine Einheit. Die Laufgruppe kann eine Warensorte in ihr Laufbuch aufnehmen und mitnehmen. Von hier aus begeben sie sich entweder wieder zurück zum Tempel und geben den Zehntel Teil ab um eine neue Warensorte abholen zu können oder suchen eine nächste Warenstation auf, um dort ihr Kontingent der Ware aufzustocken und somit mehr Waren von einer Sorte zu sammeln. Es kann immer nur eine Sorte Ware transportiert werden (entweder Öl oder Mehl oder Weintrauben).

Bäckerei:

Die Bäckerei ist eine feste Station, die sich in der Nähe des Tempels befindet. In der Bäckerei kann für einen entsprechenden Preis von x Einheiten Weintrauben, x Einheiten Mehl und x Einheiten Öl Rosinenbrot gebacken werden (der Preis für das Bort hängt sichtbar an der Bäckerei aus). Das gebackene Brot kann verschenkt werden an Bedürftige, die dafür Bonuspunkte an die Laufgruppe vergeben.

Bedürftige:

Bedürftige sind laufende Stationen, verkleidet als Bettler, Witwen usw. die sich um den Tempel herum befinden. Sie benötigen Brot zum Überleben und verteilen dafür Bonuspunkte. Aber Achtung: manchmal sind die Bedürftigen auch satt und benötigen Zeit, um wieder milde Gaben entgegen nehmen zu können.

Tempel:

Der Tempel ist der Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Hier geben die Laufgruppen ihren Zehnten Teil der gesammelten Waren ab und erhalten dafür Punkte. Diese Punkte werden ihnen als Laufgruppe gut geschrieben sowie auch ihrer Großgruppe, der sie angehören. Ein durchsichtiges Füllrohr am Tempel zeigt den Stand der Punkte pro Großgruppe an, so dass jeder Mitspieler jederzeit Einblick hat, welche Großgruppe aktuell vorne liegt.

Ende des Spiels:

Das Spiel endet um 17.00 Uhr, es werden alle Warenstationen sowie die Bäckerei geschlossen. Die Laufgruppen haben nun Zeit ihre Laufbücher bis 17.15 Uhr im Tempel abzugeben, um die ausstehenden Punkte gutgeschrieben zu bekommen.

Um 17.30 Uhr wird am Tempel bekannt gegeben, welche Großgruppe die meisten Punkte erzielt hat, alle Laufgruppen dieser Großgruppe erhalten einen Preis. Die erfolgreichsten 3 Laufgruppen werden am Sonntagvormittag prämiert.

 

 

 

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