Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend

Hast Du schon mal im Zelt am Feuer geschlafen? Das Lagerfeuer in der Zeltmitte - das gibt es in den schwarzen Pfadfinderzelten, den sogenannten Kothen und Jurten. Das ist richtig gemütlich und zugleich nützlich, wenn über dem Feuer noch ein Topf mit Suppe kocht oder Stockbrot gebacken wird.

Pfadfinder hast du bestimmt schon mal gesehen - im Park, in der Stadt oder vielleicht nur in einem Abenteuerfilm. Pfadfinder erkennt man an Kluft und Halstuch. Wäre doch echt stark, wenn du auch bald dazugehören könntest. Und das ist nicht schwer. Suche zunächst Kontakt zu einer Pfadfindergruppe vor Ort, besuche sie und wenn's dir Spaß macht, komme regelmäßig zu ihren Gruppentreffs. Eine Aufnahme in die Gruppe mit feierlicher Übergabe des Halstuchs geschieht nach mindestens einem Vierteljahr. Du musst dazu das Pfadfinderversprechen ablegen und die Pfadfinderregeln anerkennen. Dann bist du Pfadfinder - dein Leben lang, wenn du willst.

In Gruppentreffen, Zeltlagern und auf Fahrten lernen Pfadfinder viele interessante Dinge kennen: Knoten, Feuerstellenbau, Orientierung und vieles mehr. Pfadfinder können ihr Wissen und ihre Begabungen unter Beweis stellen, dabei legen sie Abzeichen ab und können Prüfungen absolvieren. Pfadfinder erkennt man also am Halstuch und den Abzeichen auf der Kluft - aber hoffentlich nicht nur daran, sondern auch, wie sie sich gegenüber ihren Mitmenschen verhalten. Pfadfinder möchten ehrlich, hilfsbereit und freundlich sein - naja, das klappt vielleicht nicht immer, aber zumindest bemühen sich Pfadfinder darum. Jedenfalls Einzelgänger, Abenteuermuffel und Stubenhocker sind Pfadfinder keinesfalls - im Gegenteil: Herausforderung pur ist angesagt bei Zeltlagern, Biwaktouren, Kanufahrten, Geländespielen oder Orientierungsläufen.

Bist du dabei? Gut Pfad!

 

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