KidsCamp | Kinderstadt

Die Kinderstadt - "Ich bau ´ne Stadt für dich!"

Ein Bürgermeister bei der Arbeit

Spielen und Lernen

Die Kinderstadt ermöglicht über den freizeitpädagogischen Ansatz hinaus die Integration von Bildungsinhalten und bietet in der Praxis eine Menge Spaß, Kreativität und nachhaltige Lernerfahrungen. Die Kinder bauen engagiert an ihrer Stadt, fördern positives Sozialverhalten, lernen demokratische Strukturen kennen und stärken dabei ihr Umweltbewußtsein. Die Kinderstadt ist seit 2011 im Programm des KidsCamps verankert. Sie findet während der Woche (Mo-Fr) von 13:30 -17:30 Uhr statt.

Arbeits-, Freizeitkarten gibts beim Bürgeramt

Arbeiten und Erholen

Mit den limitierten Arbeitskarten können sie aus über 25 Berufen (Holzwerkstatt, Kulissenbau, Beautyfarm, Radio-, Zeitungsredaktion, Bürgermeister, Recyclingwerkstatt, Uni, usw.) auswählen. Die Freizeitkarten bieten ihnen Erholungsmöglichkeiten durch Sport und Spiel (z.B. Fußball, Besuch des Bades, Fahrzeugausleihe). Sie verdienen pro 1h/6 Wühlis (Kinderstadtgeld) von denen 1 Wühli Steuer einbehalten werden. Die Steuereinnahmen stehen Stadtrat und Bürgermeister zur Verfügung.

Verlockender Bonuspunktefresser

Ökonomie, Ökologie, Soziales fördern

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Kinderstädten ist die praktische Motivation zu einer nachhaltigen Lebensführung. Kinder verdienen nicht nur Geld, sondern können für "wertvolles" Handeln/Entscheiden folgende Bonuspunkte erhalten: >>Wertis<< (Umweltpunkte); >>Schlauis<< (Bildungspunkte); >>Hatschis<< (Gesundheits-punkte). Das spannende dabei ist, dass man diese Punkte durch entsprechend unsoziales (Verwarnungen durch Sicherheitsbeauftragte), eher umweltbelastendes Verhalten (bei einer faszinierenden aber auch spritfressenden Trikefahrt...) wieder verlieren kann. Nachhaltiges Handeln kommt allen zu Gute! Deshalb sammeln sie die Punkte nicht für sich, sondern für ihre Familiengruppe. Die Gruppe, die am Ende der Woche die meisten Punkte gesammelt hat wird prämiert.

Bürgerversammlung: Gibts bald mehr Lohn?

Teilhabe ermöglichen

Die Kinderstadt lebt von christlich-sozialen Werten wie Nächstenliebe, Frieden und Gerechtigkeit, vom verantwortungs-bewußten Verhalten gegenüber der Schöpfung und von dem im Dekade-Projekt bezeichneten Wert der "Teilhabe". Hier geht es darum, dass allen gleiche Chancen und Rahmenbedingungen für die Verwirklichung ihrer Kreativirät und Ideen geboten werden. Deshalb wählt die Bürgerversammlung (täglich 17:00-17:30) einen ehrenamtlich arbeitenden Stadtrat (jeweils ein Vertreter aus jeder Familiengruppe) und einen hauptberuflichen Bürger-meister. Beide werden für einen Tag Amtszeit gewählt. Bürgermeister kann nur werden, wer zuvor mindestens einen Tag im Stadtrat gearbeitet hat. Hier lernen Kinder demokratisches Verhalten und die Möglichkeit durch Anträge und Abstimmung mitzuentscheiden.

Die Band spielt das Kinderstadtlied

Das Kinderstadtlied

Strophe:
Es gibt so viel, so viel zu tun, überall Ideen.
Holzwerkstatt und Bürgeramt, Stadtrat und Kirche.
Redaktion mit Radio, Zeitung und Fernsehen.
Jeder darf hier ausprobieren, wie im echten Leben.

Refrain:
Ich bau ne Stadt für dich / aus Holz, Papier und Leim /
Bunter als ein Regenbogen / jeder darf hier sein. /
Das ist die Kinderstadt / für dich und mich.

Strophe:
Der Bürgermeister wird gewählt, der Stadtrat hilft regieren.
Der Kinderstadt soll's bessergehen, zum Wohle aller Bürger:
in Waffelbäckerei und Post, Schmuckwerkstatt und Fuhrpark,
Wertstoffhof und Filzerei, Musikschule, Erste Hilfe.
Cocktailbar, Bank, Fundbüro, Tanzen, Sport und Uni.
Lesen in der Bibliothek. Wir lernen was für's Leben.

(Refrain)

 

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